Langstreckenmobilität

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Langstreckenmobilität

  • Errichtung von Schnellladestationen entlang der A9 von München bis Leipzig
  • Verlängerung der Strecke nach Wien und Berlin als Zukunftsvision des Schaufensters

Zu den wesentlichen Herausforderungen der Elektromobilität zählt die Speicherkapazität heutiger Batterien und die damit verbundene Reichweite von Elektrofahrzeugen. Insbesondere im Bereich der Langstreckenmobilität stellt dies ein besonders interessantes Forschungsfeld dar.

Das Schaufenster Bayern - Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET widmet diesem Thema einen eigenen Arbeitsschwerpunkt. So entsteht im Rahmen der Schaufensterprojekte ein Netz von Schnelladestationen entlang der Autobahn A9 mit einer Ladeleistung von bis zu 50 KW. Das Nachladen erschöpfter Autobatterien wird in ca. 20 Minuten Ladedauer ermöglicht. Durch ein übergeordnetes Operation Center stellt dabei Siemens den Betrieb und die Überwachung der Ladeinfrastruktur sicher. Im Rahmen dieser praxisnahen Untersuchungen soll das Einsatzpotenzial sowie die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen im Langstreckeneinsatz vor allem bei Pendlern untersucht und belegt werden. An diesem Schwerpunkt im Schaufenster sind u.a. die Unternehmen BMW, Audi, Siemens und E.ON sowie die regionalen Energieversorger an den jeweiligen Autobahn-Streckenabschnitten, Raststätten und Autohöfen maßgeblich beteiligt. Die internationale Ausrichtung der Autobahnen ermöglicht auch die Ausweitung des Schnellladenetzes über Ländergrenzen hinweg. Dies kann einen wichtigen Schritt in Richtung europaweiter Standardisierung der Ladeinfrastruktur darstellen.

Förderung und Koordination

Gefördert durch:

Webauftritt des Bayerischen Staatsministeriums Webauftritt des Freistaats Sachsen

Das Schaufenster Bayern-Sachsen wird koordiniert durch:

Webauftritt von bayern innovativ Webauftritt der Sächsischen Energie Agentur