Elektromobilität in Bayern und Sachsen

Verknüpfung Bayern Sachsen 

Verknüpfung Bayern Sachsen

In Bayern und Sachsen stellt der Fahrzeugbau eine tragende Säule der wirtschaftlichen Wertschöpfung dar. Etwa 30% des Jahresumsatzes im verarbeitenden Gewerbe entfallen in den beiden Freistaaten auf die Automobilindustrie. Über die großen OEMs hinaus sind hieran insbesondere über 1.300 Zulieferbetriebe beteiligt, die der bayerisch-sächsischen Automobilbranche eine starke mittelständische Ausprägung geben. Vor diesem Hintergrund sind Bayern und Sachsen leistungsfähige Automobilstandorte mit einem hohen Eigeninteresse, das Wertschöpfungspotenzial der Elektromobilität für die heimische Industrie zu erschließen. Über eine starke Automobilindustrie hinaus eignen sich Bayern und Sachsen optimal als Standorte für ein Schaufenster Elektromobilität:

  • Langjährige Technologieerfahrung: Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts startete Siemens mit der ersten serienmäßigen Produktion des E-Fahrzeugs „Viktoria“.
  • Interdisziplinäre Technologieverknüpfung: Über ein breites Industriepotenzial im Bereich Maschinenbau und Antriebstechnologie hinaus, bieten Bayern und Sachsen zusätzliche Schlüsselkompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette für die Elektromobilität wie z.B. Metall- und Faser-Leichtbau, Batterietechnologie, Batterierecycling und Elektrotechnik.
  • FuE-Kompetenz: Mit international etablierten Hochschulen und Forschungseinrichtungen (z.B. Fraunhofer, Leibniz, DFG, DLR) sowie innerbetrieblichen Technologiezentren u.a. in München, Würzburg, Kempten, Ingolstadt, Dresden, Leipzig und Chemnitz, bieten die beiden Freistaaten umfassende FuE-Leistungen zu allen Entwicklungsfragen der Elektromobilität.
  • Regenerative Energien: Der Anteil erneuerbarer Energie am Bruttostromverbrauch der beiden Freistaaten erreicht schon heute zwischen 15%-25% und soll durch den Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Biomasse kontinuierlich erhöht werden. Dies ist eine optimale Voraussetzung, die elektromobile Energiekette („well to wheel“) umweltgerecht auszurichten und E-Fahrzeuge auch als Teil des Energiesystems einzubinden.
  • Internationalität: Nahezu jeder zweite Euro, den bayerische und sächsische Produktionsbetriebe einnehmen, stammt von internationalen Absatzmärkten. Die weltweiten Geschäftsbeziehungen bieten somit auch im Schaufenster hervorragende Möglichkeiten, Technologiekompetenzen international zu kommunizieren und in den Volumenmärkten zu positionieren.
  • Modellregionen Elektromobilität: Beide Freistaaten engagieren sich seit mehreren Jahren in Bundes- und Landesinitiativen zur Elektromobilität. Im Rahmen des Förderprogramms "Modellregionen Elektromobilität" werden in München und Sachsen seit 2009 Projekte vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert. Zudem besitzt Bayern vier weitere Modellprojekte.

Förderung und Koordination

Gefördert durch:

Webauftritt des Bayerischen Staatsministeriums Webauftritt des Freistaats Sachsen

Das Schaufenster Bayern-Sachsen wird koordiniert durch:

Webauftritt von bayern innovativ Webauftritt der Sächsischen Energie Agentur