Schulungen Elektromobilität

Schulungen Elektromobilität

Modulare Konzepte

Elektromobilität ist ein wertvoller Baustein auf dem Weg zu erneuerbaren Energien und zur Dezentralisierung der Stromerzeugung. Umsetzer vor Ort sind vor allem Elektrounternehmen. Das Elektrohandwerk ist das Bindeglied zwischen den Stromnetzversorgungsunternehmen und den Unternehmen aus Kfz-Industrie und Kfz-Handwerk. Das Projekt „Schulungen Elektromobilität“ der Innung für Elektro- und Informationstechnik München zielt darauf ab, die inhaltliche Basis für ein entsprechendes modulares Weiterbildungsangebot für die Fachkräfte des Elektrohandwerks zu entwickeln und erstmals zu erproben. 

Details

Das Projekt „Schulungen Elektromobilität“ ist eines von rund 40 Projekten im Schaufenster Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET und wird mit 347.187 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert.

In den Spannungsfeldern „Netz- und Infrastruktursysteme“, „Daten- und übertragungstechnische Anbindung“, „Speicher und Visualisierung“ und „Energiespeicherkonzepte inklusive Systemintegration“ werden modulare Lehrgänge mit insgesamt ca. 100 Unterrichtseinheiten durch die Innung für Elektro- und Informationstechnik München entwickelt. Dabei wird großer Wert darauf gelegt, dass die einzelnen Module sowohl über einen Theorie- als auch über einen Praxisteil verfügen und somit einen sehr engen Bezug zu den tatsächlich auf den Markt vorhandenen Industrieprodukten haben.

Anhand von praxisgerechten Anwendungsfällen werden Lösungen im Privat- und Gewerbebereich aufgezeigt, wie Elektromobilität in die Energiewende miteinbezogen werden kann. Die Lehrgangsteilnehmer an den Lehrgangsmodulen sollen ein umfassendes Wissen zur Integration der Elektromobilität in die Energieversorgungsstruktur von Endkunden und Gewerbebetrieben unter besonderer Würdigung der dezentralen Energiespeicher erhalten.

Nach Fertigstellung der Rahmenpläne und Feinkonzepte aller Module führt die Innung für Elektro- und Informationstechnik München zu den jeweiligen Modulen und Themenkomplexen ausgewählte Erprobungsseminare durch. Hierbei werden mit interessierten Teilnehmern die Lerninhalte erprobt und die Inhalte bei Bedarf entsprechend den Teilnehmerrückmeldungen angepasst.

Im Nachgang zu den Erprobungsseminaren werden Einzelmodule von 12 bis 32 Unterrichtseinheiten mit Zertifikatsabschluss konzipiert und schrittweise nachfrageorientiert angeboten.

Weiterführende Informationen zum Projekt

Ziele

  • Ziel des Projektes ist es, die inhaltliche Basis für ein entsprechendes modulares Weiterbildungs-angebot für die Fachkräfte des Elektro-Handwerks zu entwickeln und erstmals zu erproben.
  • Mittels des modularen Konzepts wird den einzelnen Betrieben und deren Mitarbeitern der Einstieg in die Anforderungen der Elektromobilität sehr einfach gemacht
  • Basierend auf das in dualen Ausbildungslehrplänen vermittelten Grundwissen sollen Elektrofachkräfte und Fachbetriebe zu Kompetenz-Zentren für Elektromobilität geschult werden.
  • Ein entsprechend geschulter Elektro-Fachbetrieb ist somit qualifiziert um Unternehmen und Endkunden bestens zu den Thema Ladeinfrastruktur und Einbindung des Elektrofahrzeugs bei regenerativen Energien und deren Speicherung zu beraten.
  • Es ist Ziel, die gesamte Schulungsmaßnahme während der Projektlaufzeit einmal in der Innung für Elektro- und Informationstechnik München mit Zielgruppen zu erproben und zu evaluieren.
  • Langfristig soll eine offizielle Weiterbildungsmaßnahme mit dem Abschlusstitel „Elektrofachkraft für Infrastruktur E-Mobilität“ eingeführt werden, die im gesamten Elektrohandwerk durchgeführt wird.


Inhaltliche Schwerpunkte

  • Netz- und Infrastruktursysteme
  • Datenaustausch zwischen Ladeeinrichtung, Speicher und Energieerzeugung
  • Speicherorganisation und Visualisierung
  • Energiespeicherkonzepte und Systemorganisation

 

Meilensteine

  • Rahmenlehrpläne aller Module: Rahmenlehrpläne aller Module sind mit Zielvereinbarungscharakter bestätigt.
  • Feinkonzepte aller Module: Feinkonzepte sind verabschiedet und reif für die Erprobung mit Zielgruppen in „Erprobungs-Seminaren“.
  • Teilnehmer- und Dozenten-Unterlagen:Teilnehmer- und Dozenten-Unterlagen sind vollständig entsprechend den Anforderungen erarbeitet und freigegeben für die Erprobung mit Zielgruppen in „Zertifikatskursen“.
  • Alle Module der Schulung wurden geschult: Alle Änderungen und Neuentwicklungen aus den Erprobungsseminaren wurden erfolgreich eingepflegt.

Ansprechpartner

Name:
Ralf Markscheffel
Anschrift:
Schillerstraße 38, 80336 München
Funktion:
Projektleiter
Telefon:
0 89/55 18 09-0
Institution:
Innung für Elektro- und Informationstechnik München
E-Mail:
r.markscheffel@elektroinnung-muenchen.de