Elektromobilität Polizei Sachsen (EmoPol Sachsen)

Übergabe der elektrischen Polizeifahrzeuge 

Übergabe der elektrischen Polizeifahrzeuge

Im Projekt soll durch die Einführung und die Nutzung von Elektrofahrzeugen im täglichen Dienstbetrieb bei den Polizeidienststellen der generelle Einsatz für die Zwecke des Polizeivollzugsdienstes erprobt werden.

Dem ging eine Bedarfs- und Standortanalyse voraus. In einem ersten Test von zwölf Monaten sammelten zehn Smart electric drive mit Datenloggern Informationen aus dem täglichen Fahrbetrieb der Bürgerpolizisten. Parallel wurde mit Unterstützung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden eine Nutzerbefragung, die spezielle Anforderungen der Polizei einbezog, durchgeführt. Im Ergebnis werden mehrere Standorte der Polizei im gesamten Freistaat Sachsen mit Ladeinfrastruktur ausgerüstet. Unter Zugrundelegung der Nutzerforderungen werden unterschiedliche Elektrofahrzeuge beschafft und für den spezifischen Einsatz bei der Polizei ausgerüstet.

Beteiligte Unternehmen bzw. Institutionen

  • Polizei Sachsen
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Labor elektrische Mobilität
  • Staatsbetrieb Immobilien- und Baumanagement (SIB)

Zahlen und Fakten

  • gründliche Bedarfs- und Standortanalyse
  • Ausarbeitung von technischen Richtlinien zur Errichtung
  • und zum Betrieb der Ladeinfrastruktur
  • Installation von Ladeinfrastruktur an 44 Standorten
  • Anschaffung und Ausrüstung von 39 Elektrofunkstreifenwagen (eFustw) und 5 Kurierfahrzeugen

Ergebnisse

  • Bisherige Elektrofahrzeuge wurden von den Mitarbeitern sehr gut angenommen - für den polizeilichen Alltagseinsatz wurden Fahrzeuge mit mindestens vier Sitzen gefordert
  • Reichweite war für die Nutzung durch die Bürgerpolizisten ausreichend
  • Die Nutzung von Sondersignalanlage und Digitalfunk muss bei Elektrofahrzeugen ohne wesentliche Verringerung der Reichweite möglich sein
  • Positives Feedback aus der Bevölkerung - eFustw als „Werbeträger“ der Elektromobilität
  • Die Basis für eine Ladeinfrastruktur muss getestet und der Ausbau kontinuierlich vorangetrieben werden
  • Repräsentativer Fuhrparkanteil ohne Einbuße bei der polizeilichen Aufgabenwahrnehmung

Projektzahlen

  • Projektlaufzeit: 2014 bis 2016
  • Projektvolumen: 2,0 Mio. Euro
  • Fördermittelgeber: Freistaat Sachsen
Name:
Tobias Gaube
Institution:
Polizeiverwaltungsamt
E-Mail:
gs.apl.pva@polizei.sachsen.de