Akad. Bildungsinitiative zur Elektromobilität Bayern - Sachsen

Akad. Bildungsinitiative zur Elektromobilität Bayern - Sachsen 

Akad. Bildungsinitiative zur Elektromobilität Bayern - Sachsen

Akademische Qualifizierung ist für den mittel- bis langfristigen Erfolg der Elektromobilität unabdingbar. Dazu ist es Aufgabe der Hochschulen die Ingenieursausbildung sowie eine gezielte Weiterqualifizierung von Ingenieuren und Fachkräften in diesem Bereich voranzutreiben. Ein interdisziplinäres Konsortium erarbeitet daher Lehrinhalte zu den in der Elektromobilität aufgeworfenen neuen Fragen.

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Entwicklung von Lehrmodulen zur Elektromobilität für Vollzeitstudiengänge, berufs-begleitende Studiengänge und weitere Bildungsangebote

Das Projekt "Akad. Bildungsinitiative zur Elektromobilität Bayern - Sachsen" ist eines von rund 40 Projekten im Schaufenster Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET und wird mit 3.374.191 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert.

Ein interdisziplinäres universitäres Konsortium aus Chemnitz, Dresden, Erlangen und München erarbeitet Lehrinhalte zu den in der Elektromobilität aufgeworfenen neuen Fragen. Es ist geprägt von der Einheit von Forschung und Lehre. Die gemeinsame Antragsstellung Bayern/Sachsen setzt im jeweiligen Gebiet auf die Spitzenkompetenz. Die Universitäten gestalten aus diesen Lehrveranstaltungen Vollzeitstudiengänge sowie Summeruniversities und Fortbildungsprogramme für Spezialisten und Führungskräfte. Alle Veranstaltungen werden in modularer Form angeboten. Es wird die Möglichkeit geschaffen, Leistungspunkte für entsprechende Bachelor-, Master- und Diplomstudiengänge zu erwerben. Das Programm wird auch in anderen Schaufenstern im Bundesgebiet angeboten und ein System der Anerkennung durch diverse Hochschulen wird erarbeitet.

Die Hochschulen (Ingolstadt und Zwickau) entwickeln ein Baukastensystem für einen berufsbegleitenden Master sowie einen berufsbegleitenden Bachelor Elektromobilität. Ingenieure der Elektrotechnik oder einer verwandten Fachrichtung mit einschlägiger Berufserfahrung sollen sich durch den berufsbegleitenden Master-Studiengang "Elektromobilität" für Tätigkeiten im Umfeld der Elektromobilität qualifizieren und ihre Kenntnisse vertiefen. In den Vertiefungsmodulen können auch Module der Universitäten angerechnet werden. Der berufsbegleitende Bachelor-Studiengang "Elektromobilität" richtet sich an beruflich Qualifizierte mit Hochschulzugangsberechtigung aus den Bereichen Fahrzeugelektronik, Kfz-Mechatronik sowie aus verwandten Bereichen. Durch diese Bündelung von Kompetenzen sowie der ganzheitlichen Durchdringung des (Aus-)Bildungssystems werden mehr und passgenau qualifizierte Ingenieure ausgebildet, wodurch die internationale Wettbewerbsfähigkeit erhöht wird.

Weiterführende Informationen zum Projekt

Entwicklung von Lehrmodulen

Ziele

  • Erstellung und Vermittlung von hochqualitativen Lehrveranstaltungen zur Elektromobilität durch kompetente Universitäten und Hochschulen
  • Sensibilisierung für neue Problemstellungen
  • Qualifizierung von Studenten, Weiterqualifizierung von Ingenieuren sowie berufsbegleitende Qualifizierung
  • Zur Verfügung Stellung der erarbeiteten Lehrveranstaltungen an alle nationalen Bildungseinrichtungen (Universitäten, Hochschulen, …)

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Erarbeiten von Lehrveranstaltungen zu den Bereichen Elektrotechnik, Energiespeicherung, Mobilitätskonzepte, Kommunikationssysteme, Leichtbau sowie interdisziplinäre Themenfelder

  • Evaluierung neuer Lehrmethoden und Konzepte für die Vermittlung interdisziplinärer Themen und Inhalte

  • Darauf aufbauende Gestaltung von Bildungsangeboten durch die beteiligten Bildungseinrichtungen (Bachelor- und Masterprogramme, Summeruniversity, berufsbegleitende Studiengänge und Workshops, …)

  • Schaffen einer Online-Wissensplattform als Grundlage für ein bundesweites hohes Ausbildungsniveau auf dem Gebiet der Elektromobilität

Meilensteine

2013
  • Ende Q1 2013: Konzept mit Industriepartnern und Konzept Niedersachsen abgestimmt und geschärft, Ausarbeitung der Module für die Grundlagen Fahrzeugtechnik im Masterstudiengang für Elektrotechnikingenieure

2014
2015
  • Ende Q3 2015: Bildungspaket optimiert und ausgewertet

  • Ende Q3 2015: Unterlagen aller entwickelten Lehrmodule auf der online Wissensplattform verfügbar

Ansprechpartner

Name:
Dr. Frank Diermeyer
Anschrift:
Boltzmannstr. 15, 85748 Garching
Funktion:
Koordinator Uni Bayern
Telefon:
089 289 15349
Institution:
TU München, Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik
E-Mail:
diermeyer@tum.de
Name:
Prof. Dr. Thomas Doyé
Anschrift:
Esplanade 10, 85049 Ingolstadt
Funktion:
Koordinator FHs
Telefon:
0841 9348 3540
Institution:
Technische Hochschule Ingolstadt
E-Mail:
thomas.doye@thi.de
Name:
Prof. Dr. Josef Lutz
Anschrift:
Reichenhainer Str. 70, 09126 Chemnitz
Funktion:
Koordinator Uni Sachsen
Telefon:
0371 531 33618
Institution:
TU Chemnitz, Professur Leistungselektronik und EMV
E-Mail:
josef.lutz@etit.tu-chemnitz.de