20.10.2015 - 22.10.2015, München

EU - Projekt CEGC auf dem bayerisch-sächsischen Schaufensterstand

High-Speed Ladestation 

Neue High-Speed Ladestation (CEGC) in Österreich

Vom 20. bis 22. Oktober 2015 ist das EU - Projekt CENTRAL EUROPEAN GREEN CORRIDORS (CEGC) zum ersten Mal am bayerisch-sächsischen Schaufensterstand der eCarTec in München präsent.
Ziel des EU-geförderten Projektes CEGC ist es, allen Nutzern von Elektrofahrzeugen grenzüberschreitendes Laden in Österreich, der Slowakei, in Slowenien, in Kroatien und Bayern zu ermöglichen und damit die Nutzung von E-Autos alltagstauglicher und komfortabler zu gestalten. Bis Ende 2015 sollen insgesamt 115 Schnellladepunkte in Multi-Standard-Technologie mit AC/Typ 2-, DC/Combo 2- sowie DC/CHAdeMO-Anschlüssen errichtet werden, die fast allen Elektrofahrzeug-Modellen schnelles Laden ermöglichen.
Halle A6 / Stand 401 – MunichExpo

Neue Erkenntnisse aus Studien

Im Rahmen von CEGC wurden mehrere Studien durchgeführt, um die Akzeptanz des Elektrofahrens zu fördern. Untersucht wurden verbraucher- und marktorientierte Ansätze, Substitutionseffekte und Synergien grüner Energien auf das Energiesystem im Verkehr sowie ein konkreter Umsetzungsplan für die Ladeinfrastruktur in Mitteleuropa.

Unter Federführung der Projektleitstelle des Schaufensters Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET - Kompetenzfeld Mobilität - und in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzfeld Energie bei der Bayern Innovativ GmbH wurden in den Studien u.a. rechtliche, technische und wettbewerbspolitische Maßnahmen zur Förderung der Akzeptanz der Elektromobilität dargestellt. Im Fokus einer weiteren Studie wurden Wechselwirkungen zwischen der Elektrifizierung des Personenverkehrs und der Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen untersucht.

Analyse - Konsumenten- und Marktverhalten/Einfluss politischer Maßnahmen

Die Ergebnisse im Analyseteil „Konsumenten- und Marktverhalten“ beschäftigen sich zum einen mit einer Analyse der Verbraucher-Dienstleistungslücken sowie zum anderen mit der Untersuchung der Einflüsse politischer Maßnahmen. Zentral ist dabei das Identifizieren von Präferenzen und Bedarfen der e-Fahrzeugnutzer in punkto Ladeinfrastruktur sowie von Aktivitäten und Maßnahmen zur Optimierung des Markthochlaufes von Elektrofahrzeugen.

Erfolgreiche Einführung der Elektromobilität

Neben dem Ziel, 115 Schnellladepunkte bis Ende 2015 zu errichten, hat das TEN-T-Projekt „Central European Green Corridors“ wichtige Ergebnisse in den Studien zu Markt, Politik und Energiesystem geliefert.
Im Rahmen des EU- Projekts wurden die Auswirkungen finanzieller, struktureller uns sozialer Anreizsysteme für die breite Einführung der Elektromobilität untersucht.
Letztendlich zeigt sich im Vergleich der beteiligten Länder, dass eine erfolgreiche Elektromobilitätsförderung nicht nur auf staatlichen Kaufanreizen aufbauen sollte. Vielmehr erscheint eine breite Palette aufeinander abgestimmter Maßnahmen höchst erfolgversprechend. Hierzu zählen neben dem Aufbau einer entsprechenden Ladeinfrastruktur insbesonders steuerliche Vergünstigungen, Medienkampagnen, Berufsausbildungen, neue Dienstleistungen und Forschungsförderung. Elektromobilität braucht ein interdisziplinäres Förderkonzept.
Politische Maßnahmen haben besonders hohen Einfluss, wenn Elektromobilität noch stärker mit Nachhaltigkeitsstrategien verbunden wird. Ganzheitliche Ansätze sollten in konzertierten Maßnahmen auf EU-, nationaler, regionaler und lokaler Ebene resultieren.
Für das Energiesystem kann konstatiert werden, dass die prognostizierte Zahl von Elektrofahrzeugen grundsätzlich keinen wesentlichen Einfluss auf den zukünftigen Energiebedarf bis 2030 haben wird, dass jedoch im Netz auf Leistungsspitzen geachtet muss. Zudem kann Elektromobilität als Teil der Energiewende einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduzierung beitragen, vor allem bei Verwendung regenerativer Quellen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle A6 / Stand 401 – MunichExpo.

Name:
Emma Costa
Anschrift:
Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg
Funktion:
Projektmanagerin
Telefon:
0049 911 - 20671 - 254
Institution:
Bayern Innovativ GmbH
E-Mail:
costa@bayern-innovativ.de

Förderung und Koordination

Gefördert durch:

Webauftritt des Bayerischen Staatsministeriums Webauftritt des Freistaats Sachsen

Das Schaufenster Bayern-Sachsen wird koordiniert durch:

Webauftritt von bayern innovativ Webauftritt der Sächsischen Energie Agentur