15.10.2013, München

Das Schaufenster Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET auf der eCarTec 2013 in München

eCartec2013 

eCartec2013

Vom 15. bis 17. Oktober 2013 präsentiert sich das Schaufenster Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET zusammen mit den Schaufenstern Elektromobilität Baden-Württemberg, Berlin-Brandenburg und Niedersachsen auf der eCarTec, der 5. Internationalen Leitmesse für Elektromobilität & Hybrid, in München. Im Mittelpunkt der Ausstellungsfläche stehen dabei die Projekte des Schaufensters “Technik, Umsetzbarkeit und Akzeptanz der DC-Ladung auf der Kernachse A9“, „E-Lieferungen im Allgäu“ und „sun2car@GAP“. Am Stand präsentieren sich auch folgende Projektpartner: ABT, Audi AG, DHL, DREWAG, Hochschule Kempten und STW. Das Projekt Schnellladen an der A9 wird durch einen brandneuen Film präsentiert.

 

Henning Kagermann, Vorsitzender der Nationalen Plattform Elektromobilität und Präsident acatech:
„Die Schaufenster sind ein zentraler Bestandteil unserer Strategie. Sie geben uns unverzichtbare Erfahrungswerte an die Hand über das Nutzerverhalten, die Infrastruktur und die Herausforderungen an die Stadtplanung. Zudem bringen die Schaufenster Elektrofahrzeuge näher an den Alltag der Menschen und ermuntern zu Probefahrten – dem stärksten Argument für die Elektromobilität.“

Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung:
„Die Bundesregierung unterstützt die Entwicklung der Elektromobilität mit einem technologieoffenen und auf Langfristigkeit angelegten Förderkonzept. Besonderes Augenmerk richten wir auf die Nutzer und die Akzeptanz der neuen Fahrzeuge. Die Bürger sind dann überzeugt, wenn sie sehen, welche Vorteile ihnen die alternativ angetriebenen Fahrzeuge bringen. Dafür sind die vier Schaufenster Elektromobilität, die die Bundesregierung insgesamt mit rund 180 Mio. Euro fördert, sehr wichtig. Dort wird Elektromobilität demonstriert und im Alltag erprobt. Die Projekte in den Schaufenstern sollen für die weiteren Entwicklung von innovativen Mobilitätskonzepten in Stadt und Land wichtige Erkenntnisse bringen.“

Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
"Wir brauchen die Energiewende im Verkehr – für den Klimaschutz, aber auch, damit Mobilität für Verbraucher und Unternehmen dauerhaft erschwinglich bleibt. Mit der Elektromobilität haben wir die Chance, den wirtschaftlich wie ökologisch zunehmend bedenklichen Öldurst des Verkehrs zu lindern und Mobilität auf neue Räder zu stellen. Die Schaufenster leisten einen wichtigen Beitrag auf diesem Weg, sie sind der Alltagstest für Umwelttechnologien im und um das Elektroauto herum."

Im Schaufenster Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET gibt es unter anderem rund sechs Projekte in und rund um München.

Dass Elektromobilität auch auf langen Strecken funktioniert, demonstriert das Projekt Technik, Umsetzbarkeit und Akzeptanz der DC-Ladung auf der Kernachse A9. Für dieses Vorhaben errichtet Siemens gemeinsam mit E.ON und BMW entlang der Autobahn A9 von München über Nürnberg und Leipzig nach Berlin acht Gleichstromschnellladesäulen in einem Abstand von jeweils 90 km. Damit wird eine der am meisten befahrenen Verkehrsachsen Deutschlands für den elektrischen Überlandverkehr befahrbar.

Erste Ergebnisse kann der Projektverbund der beiden Freistaaten auch in der Internationalisierung aufweisen.

Das kooperative Forschungs- und Demonstrationsprojekt Crossing Borders hat sich zum Ziel gesetzt, eine internationale Anbindung von E-Mobility Projekten im Raum Deutschland, Österreich und der Slowakei zu implementieren und zu testen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer grenzüberschreitend nutzbaren, technisch ausgereiften Ladeinfrastruktur für E-Mobility Kunden: Ergebnis wird eine Kooperation mit dem A9-Projekt und somit eine durchgängige Schnellladeverbindung der Strecke von München über Salzburg und Wien bis Bratislava sein.

Dr. Johann Schwenk, Gemeinsame Projektleitstelle Schaufenster Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET, Bayern Innovativ GmbH:
„Für den erfolgreichen Markthochlauf der Elektromobilität sind der flächendeckende Aufbau von Ladeinfrastruktur, die künftige Leistungsfähigkeit der Batterien sowie die Marktattraktivität der angebotenen Elektroautos essentiell.“

 

Birgit Hofmann, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie:
„Deutschland ist dank seiner innovationsstarken Industrie hervorragend aufgestellt, um die Zukunftstechnologie Elektromobilität voranzubringen. Wir unterstützen die Wirtschaft bei einer noch engeren Vernetzung mit der Wissenschaft, beispielsweise über das Förderprogramm „Schaufenster Elektromobilität“. Damit Elektrofahrzeuge im In- und Ausland unproblematisch geladen und der Strom abgerechnet werden kann, muss zudem die Ladeinfrastruktur kompatibel gestaltet sein. Um erfolgreich zu sein, ist es wichtig, dass die Elektromobilität vom Markt getragen wird.“

Im Projekt E-Plan München werden die Auswirkungen der Elektromobilität auf die künftige Stadtentwicklung, Infrastruktur und Verkehrsplanung untersucht. In dem Verbundvorhaben wird ein innovatives Planungsinstrument, der sog. „Masterplan Elektroinfrastruktur LHM“, erstellt. Dazu werden an ausgewählten und öffentlich wirksamen Stellen im Stadtbereich München (Stadtteil Schwabing Nord) Elektrofahrzeuge im eCarSharing Modell sowie in einem Leasingmodell Anwohnern zur Nutzung angeboten. Parallel dazu wird im Projekt Energie und Mobilität im Verbund (ENMOVER) in Dresden, die Elektromobilität als Verlängerung des ÖPNV in ländliche Gebiete, aber ebenso für den Anspruch des Individualverkehrs im städtischen Alltag erprobt.

Christian Micksch, Gemeinsame Projektleitstelle Bayern-Sachsen ELEKTRO-MOBILITÄT VERBINDET, Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH:
„Elektromobilität umfasst mehr als den Austausch von Verbrennungsmotoren durch elektrische Antriebe. Wichtig ist, dass der Endnutzer zukünftig seine Mobilitätsbedürfnisse günstig, flexibel, energieeffizient und umweltgerecht abbilden kann.“

Um die mit der Elektromobilität verbundenen Chancen nachhaltig zu realisieren, ist die Aus- und Weiterbildung künftiger Fach- und Führungskräfte Grundvoraussetzung.
Im Projekt Smart Advisor verknüpfen Innungen und Kammern aus Bayern und Sachsen ihre Bildungsangebote miteinander und bilden neue Fachspezialisten des Handwerks zu Beratern für Endkunden, Betriebe und Kommunen aus. Sowohl im beruflichen als auch im akademischen Bereich finden Projekte ihre Umsetzung, die mit zahlreichen Partnern aus Bayern und Sachsen für die richtige Qualifizierung in Sachen Elektromobilität sorgen.

Das Schaufenster Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET stellt im gesamten Messezeitraum Projekte und Projektpartner in Halle A6 / Stand 401 vor und freut sich auf Ihren Besuch.

Am 15.10.2013 findet eine Podiumsdiskussion der vier Schaufenster Elektromobilität auf der eCarTec statt.

Datum:            Dienstag, 15.10.2013
Uhrzeit:           15:00-15:40 Uhr
Ort:                 München; eCarTec-Forum; Halle A6 (338)
Arbeitstitel:     Die vier bundesdeutschen Schaufenster Elektromobilität – Erste Ergebnisse, Ziele & Kritik

 

Moderator:      Dr. Karlhorst Klotz (Mobility 2.0)
Podium:

·         Dr. Wolfgang Fischer (Schaufenster Baden-Württemberg)
·         Dr. Johann Schwenk (Schaufenster Bayern-Sachsen)
·         Cathleen Klötzing (Schaufenster Bayern-Sachsen)
·         Gernot Lobenberg (Schaufenster Berlin-Brandenburg)
·         Dr. Juliane Bielinski (Schafenster Niedersachsen)

Hierzu lädt Sie das Schaufenster Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET  herzlich ein.

Hintergrundinformationen:
Schaufensterprogramm der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat im April 2012 die vier Regionen Baden-Württemberg, Bayern-Sachsen, Berlin-Brandenburg und Niedersachsen als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt.

Weitere Informationen unter www.schaufenster-elektromobilitaet.org.

 

 

Name:
Astrid Lang
Anschrift:
Bayern Innovativ GmbH, Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg
Funktion:
Projektmanager
Telefon:
+49 911 20671 252
Institution:
Projektleitstelle des Schaufensters Bayern-Sachsen ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET
E-Mail:
lang@bayern-innovativ.de

Förderung und Koordination

Gefördert durch:

Webauftritt des Bayerischen Staatsministeriums Webauftritt des Freistaats Sachsen

Das Schaufenster Bayern-Sachsen wird koordiniert durch:

Webauftritt von bayern innovativ Webauftritt der Sächsischen Energie Agentur